Öl Bongs und Zubehör

What the heck ist eigentlich Dabbing?

Eine Portion extrahiertes Cannabis-Öl nennt man Dab. Als Dabbing oder Dabben wird das Verdampfen und Inhalieren eben dieser Dabs bezeichnet. Im Gegensatz zum Rauchen kommt das Öl beim Dabben nicht direkt mit dem Feuer in Kontakt und wird daher auch nicht verbrannt. Stattdessen wird ein Träger (Pfanne oder Nagel bzw. Nail) erhitzt. Auf den Träger wird dann das Extrakt gegeben, es verdampft und kann inhaliert werden.

Kleines Dabbing ABC

Carb Cab:

Ein Carb Cab ist ein zylinderförmiger Deckel, der auf den Nail kommt, um zu verhindern, dass der Dampf entweicht.

Dab

Eine Portion des Extraktes, das verdampft wird, nennt man Dab.

Dabbing Tool

Als Dabbing Tool oder Dabber bezeichnet man das Gerät, mit dem das Öl oder Wax auf den Nagel aufgebracht wird. Von der Form des Tools leiten sich weitere Unterbezeichnungen ab, wie zum Beispiel Forks, Picks, oder Flat Heads.

Extraktion

Der Prozess, bei dem aus einer Cannabispflanze die Wirkstoffe gewonnen werden, wird Extraktion genannt. Das Endprodukt dieses Verfahrens ist das Konzentrat, z.B. flüssiges Haschöl.

Shatter

Durchsichtige Konzentrate werden in der Szene Shatter genannt.

Wax

Als Wax werden beim dabben undurchsichtige Konzentrate bezeichnet.

Ausflug in die Geschichte

Das Dabben entwickelte sich eigentlich, um die Wirksamkeit von Cannabis durch die Produktion von Konzentraten zu erhöhen. Nachdem medizinisches Cannabis in den USA zugelassen wurde und auch der Freizeitkonsum in einigen Bundesstaaten und im Nachbarland Kanada erlaubt wurde, wurde Cannabis-Öl im größeren Stil hergestellt. In Europa steht diese Art des Cannabis-Konsums und die Produktion von Extrakten fürs Dabbing noch ganz am Anfang.

Lediglich in Spanien erfreut sich das Dabben relativ großer Beliebtheit in der Szene. In Holland hingegen hat man ein Limit für den Maximalgehalt von THC in Substanzen festgesetzt, die in Coffeeshops vertrieben werden. In Deutschland wird das Dabben langsam bekannter. Aus medizinischer Sicht sind die Vorteile des Dabbing von Cannabis-Öl gegenüber dem Verbrennen längst bekannt – jedoch mangelt es noch an passenden Produzenten, um den Bedarf an Konzentraten zu decken.

Und was brauche ich zum Dabben?

Anfängerniveau – Es geht auch einfach

Die Low Tech Methode beim Dabben ist die Benutzung einer Ölpfeife aus dem Chillhouse. Dieses technisch einfachste Rauchgerät zum Dabben wird von unten mit einem Brenner erhitzt, dann trägst du das Extrakt auf und kannst den Dampf inhalieren. Eine Ölpfeife ist bestens geeignet für unterwegs oder als Ersatz für ein hochwertiges Rauchgerät.

Technik, die begeistert – Für die Spezialisten

Spezialpfeifen, wie zum Beispiel Dabbing Rigs sind technisch bereits um einiges ausgefeilter: Die Geräte sind extra fürs Dabben entwickelt worden. Dabbing Bongs, oder Dabbing Rigs sind die bekanntesten Rauchgeräte, die zum Verdampfen von Öl oder Wax im Umlauf sind und auch das Chillhouse für dich bereit hält. Im Vergleich zu  herkömmlichen Bongs sind sie kleiner, weil beim Dabben weniger Dampf produziert wird, als beim Rauchen und sie verfügen über einen speziellen Nagel (auch Nail oder Pfanne genannt), der beim Dabbing als Bongkopf fungiert und nicht während, sondern nur vor dem Inhalieren erhitzt wird. Ist er heiß, wird der Dab aufgebracht und der entstehende Dampf inhaliert. Dabbing Rigs bekommst du im Chillhouse auch mit sämtlichen zusätzlichen Finessen einer normalen Bong, wie Percolatoren oder Vorkühlern. 

Ein Nektar Kollektor ist im Grunde genommen ein Glasrohr, das am Ende erhitzt wird. Anders als beim Dabbing Rig bringst du den Dab nicht auf den erhitzten Nagel auf, sondern auf eine Schale. Die erhitzte Spitze des Kollektors verdampft das Konzentrat. Damit keine Teile des Dabs in deinen  Atemwegen landen, solltest du hier unbedingt größere wassergekühlte Nektar Kollektoren einsetzen.

High-End – Dabben für Experten und medizinische Zwecke

Die allererste Sahne, wenn es ums Dabben geht, hält dir das Chillhouse mit einer exzellenten Auswahl bereit: High Tech Bongs mit E-Nails oder elektronische Vaporizer verdampfen deinen Dab aufs Grad genau. Damit kontrollierst du exakt, welche Cannabinoide du freisetzen willst. Das bloße THC wird zum Beispiel bei einer Temperatur von ca. 165°, CBD erst bei 180° freigesetzt.

Diese Geräte kommen vor allem für medizinische Zwecke zum Einsatz, wo je nach Therapieziel eine genaue Temperatureinstellung nötig ist. 

Mit einem Vaporizer kannst du übrigens auch schön dezent deiner Passion nachgehen: Sie haben den Anschein einer herrkömmlichen E-Zigaretten und fallen in der Öffentlichkeit nicht auf.